[ccpw id="4879"]

Archer vs. EHang: Wie Elektroflugtaxis den Kampf um die Zukunft des Geschäftsreisens entfachen

EHANG vs. Archer: Kampf um die Zukunft des Geschäftsreisens mit Elektroflugtaxis

Die Individual-Luftfahrt hebt jetzt richtig ab – und für Geschäftsreisende könnte das die größte Zeitersparnis seit Erfindung des Privatjets bedeuten. Während der Stau auf den Straßen immer dichter wird, entwickeln Pioniere wie Archer und EHang elektrische Flugtaxis, die euch bald über den Verkehr hinwegheben werden. Mit Flugzeiten von nur zehn Minuten zwischen Innenstadt und Flughafen statt der üblichen Stunde im Taxi verändern diese eVTOLs (electric Vertical Take-Off and Landing) das Geschäftsreisen grundlegend. Der Wettlauf um die Marktführerschaft spitzt sich zu – und wer zuerst kommerziell abheben darf, könnte den Milliardenmarkt dominieren.

Elektroflugtaxis: Die Lösung für den größten Zeitfresser auf Geschäftsreisen

Das Versprechen ist verlockend: Stellt euch vor, ihr steigt in der Innenstadt von Manhattan in ein elegantes Elektroflugtaxi ein und landet nur zehn Minuten später am Newark International Airport – während eure Kollegen noch im Taxi-Stau feststecken und mindestens eine Stunde für dieselbe Strecke benötigen. Genau dieses Szenario wird dank der rasanten Entwicklung von eVTOL-Flugzeugen (electric Vertical Take-Off and Landing) bald Realität.

Die Technologie löst eines der größten Probleme für Geschäftsreisende: ineffiziente Transferzeiten. Eine Studie von Deloitte zeigt, dass Führungskräfte bis zu 20% ihrer Reisezeit allein mit Flughafentransfers verbringen. Zeit, die mit elektrischen Flugtaxis drastisch reduziert werden kann. Mit einer Reisegeschwindigkeit von bis zu 240 km/h (Archer Midnight) oder 130 km/h (EHang EH216-S) werden Strecken, die im Berufsverkehr zur Geduldsprobe werden, zum Kurzflug.

Die Auswirkungen auf die Produktivität könnten enorm sein. Business-Traveller gewinnen nicht nur wertvolle Zeit, sondern auch Planungssicherheit. Während Straßentransfers durch unvorhersehbare Verkehrssituationen regelmäßig aus dem Zeitplan geraten, versprechen eVTOL-Flüge konstante und zuverlässige Reisezeiten – ein entscheidender Vorteil für eng getaktete Geschäftstermine.

Der chinesische Vorreiter: Wie EHang den Markt aufmischt

EHang hat einen historischen Meilenstein erreicht, der die gesamte Branche aufhorchen lässt: Als weltweit erstes Unternehmen erhielt der chinesische Pionier sowohl ein Produktionszertifikat als auch die Betriebserlaubnis für kommerzielle eVTOL-Flüge. Dieser regulatorische Vorsprung verschafft EHang einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil, denn während westliche Konkurrenten noch auf Zulassungen warten, können chinesische Geschäftsreisende bereits Tickets für kommerzielle Flüge buchen.

EH216-S: Das autonome Lufttaxi ohne Pilot

Der EH216-S von EHang setzt auf ein radikales Konzept, das ihn von westlichen Konkurrenten unterscheidet: Das Fluggerät kommt komplett ohne Piloten aus. In der blasenförmigen Kabine finden zwei Passagiere Platz, während das Flugzeug vollständig autonom navigiert und von einer Bodenkontrollzentrale überwacht wird.

Mit einer Reichweite von etwa 35 Kilometern und einer Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h ist der EH216-S für kurze innerstädtische Strecken optimiert. Das kompakte Design ermöglicht Starts und Landungen auf minimaler Fläche – ideal für den Einsatz in dicht bebauten Metropolen.

Besonders interessant für Unternehmen: Mit einem Preis von umgerechnet etwa 330.000 USD ist der EH216-S deutlich günstiger als viele westliche Konkurrenzmodelle. Diese Kombination aus früher Marktreife, autonomem Betrieb und wettbewerbsfähigem Preis könnte EHang helfen, sich frühzeitig bedeutende Marktanteile zu sichern.

Der Verzicht auf einen Piloten bringt nicht nur Kostenvorteile, sondern löst auch ein drängendes Problem der Branche: den Pilotenmangel. Während pilotierte eVTOLs mit der Herausforderung kämpfen werden, qualifizierte Piloten zu finden und zu bezahlen, kann EHang seine Flotte ohne diese Einschränkung skalieren.

Archer Aviation: Der amerikanische Herausforderer mit United Airlines im Rücken

Während EHang in China bereits abhebt, positioniert sich Archer Aviation als führender westlicher Anbieter. Das kalifornische Unternehmen hat mit seinem Midnight eVTOL einen beeindruckenden Entwicklungsfortschritt erzielt und plant, bis Ende 2024 die FAA-Zertifizierung zu erhalten.

Archers größter Trumpf ist die Partnerschaft mit United Airlines. Die Fluggesellschaft hat 200 Midnight-Flugzeuge bestellt und plant, gemeinsam mit Archer ein Netzwerk von Lufttaxi-Routen aufzubauen. Erste Strecken sollen zwischen dem O’Hare International Airport und dem Vertiport Chicago sowie zwischen Manhattan und den New Yorker Flughäfen eingerichtet werden.

Midnight: Das eVTOL für Business-Kunden

Der Midnight von Archer ist speziell für kurze, aufeinanderfolgende Flüge konzipiert – ein perfektes Profil für den Einsatz als Airport-Shuttle. Mit vier Passagiersitzen plus einem Pilotensitz bietet er mehr Kapazität als der zweisitzige EH216-S.

Die technischen Daten sprechen für sich: Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 240 km/h und einer Reichweite von 160 Kilometern übertrifft der Midnight die Leistungsdaten des chinesischen Konkurrenten deutlich. Das Flugzeug verfügt über zwölf Propeller – sechs Neigepropeller am vorderen Flügel für Vorwärts- und Vertikalflug sowie sechs stationäre Propeller am hinteren Flügel ausschließlich für den Vertikalflug.

Archers neue Produktionsanlage in Georgia, genannt „ARC“, hat Ende 2024 den Bau abgeschlossen und bereitet sich auf den Produktionsstart Anfang 2025 vor. Das Unternehmen plant, die Produktion bis Ende 2025 auf zwei Flugzeuge pro Monat zu steigern.

Die kommerzielle Perspektive: Zeit ist Geld

Der Business Case für elektrische Flugtaxis basiert auf einem einfachen Prinzip: Zeit ist Geld, besonders für Führungskräfte und Geschäftsreisende. Eine einstündige Fahrt zum Flughafen, die auf zehn Minuten verkürzt wird, bedeutet 50 zusätzliche produktive Minuten – multipliziert mit dem Stundensatz einer Führungskraft ein erheblicher wirtschaftlicher Vorteil.

Die Nachfrage nach effizienten Transportlösungen wächst stetig. Laut Deloitte werden die Ausgaben für Geschäftsreisen 2024 um 8% bis 12% steigen, deutlich schneller als das prognostizierte BIP-Wachstum von 2,1%. Etwa 20% der Geschäftsreisenden planen sechs bis zehn Reisen pro Jahr, weitere 10% sogar mehr als zehn Reisen. Diese regelmäßigen Vielreisenden bilden die ideale Zielgruppe für eVTOL-Dienste.

Für Unternehmen bieten elektrische Flugtaxis nicht nur Zeitersparnisse, sondern auch Planungssicherheit. Während Bodentransporte durch Verkehrsstaus unberechenbar werden können, ermöglichen Lufttaxis verlässliche Ankunftszeiten – ein entscheidender Vorteil bei eng getakteten Meetings und Flugverbindungen.

Das Marktpotenzial: Ein Milliardengeschäft entsteht

Die Marktprognosen für eVTOL-Flugzeuge sind beeindruckend. Von geschätzten 0,76 Milliarden USD im Jahr 2024 soll der Markt bis 2030 auf 4,67 Milliarden USD anwachsen – ein jährliches Wachstum von 35,3%. Andere Analysen prognostizieren sogar ein Marktvolumen von 17,7 Milliarden USD bis 2030, mit einer jährlichen Wachstumsrate von 47,5%.

Dieses explosive Wachstum erklärt das enorme Investoreninteresse und den intensiven Wettbewerb in der Branche. Zahlreiche Start-ups haben Milliarden an Risikokapital eingesammelt, doch Branchenexperten erwarten eine Konsolidierung. Brian Foley, ein angesehener Luftfahrtanalyst, prognostiziert, dass sich eine „große Drei“ aus Archer Aviation, Joby Aviation und Beta Technologies herauskristallisieren wird, während viele kleinere Unternehmen vom Markt verschwinden könnten.

Für Geschäftsreisende bedeutet diese Entwicklung: Die Technologie wird kommen, und sie wird das Reisen grundlegend verändern. Die Frage ist nicht ob, sondern wann elektrische Flugtaxis zum Standard für Premium-Geschäftsreisen werden.

Joby Aviation: Der dritte große Player im Rennen

Neben Archer und EHang gilt Joby Aviation als führender Anwärter im eVTOL-Wettrennen. Mit einer Finanzreserve von fast 1 Milliarde USD und einer erweiterten Produktionsanlage in Kalifornien, die jährlich bis zu 24 Flugzeuge produzieren kann, ist Joby gut positioniert, um im kommenden Markt eine Schlüsselrolle zu spielen.

Das Unternehmen arbeitet eng mit der FAA zusammen, um sein eVTOL-Flugzeug bis 2025 für den kommerziellen Betrieb zu zertifizieren. Parallel dazu hat Joby bedeutende Fortschritte in den Vereinigten Arabischen Emiraten gemacht, wo es bereits Testflüge durchgeführt hat und seinen ersten Vertiport am Dubai International Airport baut. Das flexiblere regulatorische Umfeld in den VAE könnte Joby ermöglichen, dort bereits 2026 kommerzielle Dienste anzubieten – ein Jahr früher als in den USA.

Für global agierende Unternehmen bedeutet dies: Die ersten kommerziellen eVTOL-Dienste könnten in Regionen mit progressiveren Regulierungsbehörden starten, bevor sie in den traditionellen Luftfahrtmärkten verfügbar werden. Wer international tätig ist, könnte daher früher von der Technologie profitieren.

Die regulatorische Herausforderung: USA vs. China

Der Unterschied in der Regulierungsgeschwindigkeit zwischen China und den USA ist bemerkenswert. Während EHang bereits kommerzielle Flüge anbieten darf, arbeiten US-Unternehmen noch an der Zertifizierung. Die FAA hat jedoch kürzlich die endgültige „powered-lift Special Federal Aviation Regulation“ (SFAR) veröffentlicht – ein entscheidender regulatorischer Rahmen für die Kommerzialisierung von eVTOLs in den USA.

Diese Entwicklung zeigt, dass auch die US-Behörden das Potenzial der Technologie erkennen und die Kommerzialisierung vorantreiben wollen. Archer Aviation hat bereits ein Part 135-Zertifikat von der FAA erhalten, das es dem Unternehmen erlaubt, als kommerzielle Fluggesellschaft zu operieren – ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur vollständigen Betriebserlaubnis.

Für Unternehmen bedeutet dieser regulatorische Wettlauf: Die ersten kommerziellen eVTOL-Dienste werden wahrscheinlich in China starten, gefolgt von den VAE und dann den USA. Die globale Einführung wird schrittweise erfolgen, abhängig von den jeweiligen regulatorischen Rahmenbedingungen.

Die Integration in bestehende Reiseprozesse: United Airlines als Vorreiter

Die Partnerschaft zwischen Archer und United Airlines zeigt, wie eVTOLs in bestehende Reiseprozesse integriert werden könnten. United plant, Archer-Flugtaxis als Zubringer zu seinen Flughäfen einzusetzen und damit ein nahtloses Reiseerlebnis zu schaffen.

Ein Beispiel: Ein Geschäftsreisender könnte morgens ein Midnight eVTOL von Manhattan zum Newark Airport nehmen – ein Flug von weniger als zehn Minuten – und dort direkt zu seinem United-Flug umsteigen. Die Integration könnte so weit gehen, dass das Gepäck direkt durchgecheckt wird und der Flugtaxi-Service bereits beim Buchen des Hauptfluges reserviert werden kann.

Diese Integration in bestehende Reiseketten ist entscheidend für den Erfolg von eVTOLs im Geschäftsreisesegment. Je nahtloser die Erfahrung, desto höher der Wert für Geschäftsreisende.

Pilotiert vs. autonom: Zwei konkurrierende Ansätze

Der fundamentale Unterschied zwischen den Ansätzen von Archer und EHang liegt in der Steuerung: Während Archer auf pilotierte Flugzeuge setzt, verfolgt EHang einen vollständig autonomen Ansatz. Diese unterschiedlichen Strategien haben weitreichende Implikationen für Betriebskosten, Skalierbarkeit und Markteintrittsbarrieren.

Pilotierte eVTOLs wie der Archer Midnight bieten den Vorteil einer höheren Akzeptanz bei Passagieren und einer einfacheren Zertifizierung in westlichen Märkten, wo autonome Passagierflugzeuge noch mit regulatorischen Hürden konfrontiert sind. Der Nachteil: Der Pilot nimmt einen wertvollen Sitzplatz ein, und die Verfügbarkeit qualifizierter Piloten könnte zum Flaschenhals werden.

Autonome eVTOLs wie der EH216-S maximieren dagegen die Passagierkapazität und eliminieren Pilotenkosten. Die Herausforderung liegt in der Akzeptanz bei Passagieren und Regulierungsbehörden, besonders in westlichen Märkten. EHangs Vorsprung in China zeigt jedoch, dass der autonome Ansatz in bestimmten Märkten früher realisierbar sein könnte.

Für Geschäftsreisende bedeutet dies: In den kommenden Jahren werden beide Modelle koexistieren, mit regionalen Unterschieden. In China könnten autonome Flugtaxis dominieren, während in den USA und Europa zunächst pilotierte Modelle den Markt prägen werden.

Der Business-Wert: Mehr als nur Zeitersparnis

Der Wert von eVTOLs für Unternehmen geht über die reine Zeitersparnis hinaus. Elektrische Flugtaxis bieten auch signifikante ESG-Vorteile (Environmental, Social, Governance), die für nachhaltigkeitsorientierte Unternehmen zunehmend wichtig werden.

Mit null direkten CO2-Emissionen während des Betriebs und deutlich reduzierter Lärmbelastung im Vergleich zu Hubschraubern passen eVTOLs perfekt in moderne Nachhaltigkeitsstrategien. Unternehmen können ihre Transportemissionen reduzieren und gleichzeitig die Reiseeffizienz steigern – eine seltene Win-win-Situation.

Zudem bietet die neue Technologie Prestigevorteile. Frühe Unternehmensnutzer können sich als Innovationsführer positionieren und von der medialen Aufmerksamkeit profitieren. Ähnlich wie Tesla-Dienstwagen vor einem Jahrzehnt könnten eVTOL-Transfers bald zum Statussymbol für zukunftsorientierte Unternehmen werden.

Der Weg zur Skalierung: Infrastruktur als Schlüssel

Die größte Herausforderung für die Massenadoption von eVTOLs liegt nicht in der Flugzeugtechnologie selbst, sondern in der Infrastruktur. Um das volle Potenzial auszuschöpfen, benötigen elektrische Flugtaxis ein Netzwerk von Vertiports – speziellen Start- und Landeplätzen mit Ladeinfrastruktur.

Archer und United Airlines planen bereits ein Netzwerk von Vertiports in New York und Chicago, das die wichtigsten Geschäftszentren mit den Flughäfen verbinden soll. In China hat EHang ähnliche Pläne für Guangzhou und andere Metropolen angekündigt.

Die Entwicklung dieser Infrastruktur erfordert erhebliche Investitionen und enge Zusammenarbeit mit Stadtplanern und Behörden. Frühe kommerzielle Dienste werden daher wahrscheinlich auf wenige, stark frequentierte Routen beschränkt sein, bevor ein umfassenderes Netzwerk entsteht.

Für Unternehmen bedeutet dies: Die ersten eVTOL-Dienste werden wahrscheinlich als Premium-Flughafentransfers für Geschäftsreisende starten, bevor sie für breitere Anwendungsfälle verfügbar werden.

Vorsprung durch Vorausplanung: Was Unternehmen jetzt tun können

Obwohl kommerzielle eVTOL-Dienste in den meisten westlichen Märkten erst 2025 oder später verfügbar sein werden, können vorausschauende Unternehmen bereits jetzt Vorbereitungen treffen, um von der Technologie zu profitieren.

Travel Manager sollten eVTOLs in ihre mittelfristigen Reisestrategien einbeziehen und Partnerschaften mit Anbietern wie Archer oder Joby in Betracht ziehen. Frühe Kooperationen könnten bevorzugten Zugang zu limitierten Kapazitäten sichern und möglicherweise günstigere Konditionen bieten.

Unternehmen mit eigenen Heliports oder geeigneten Dachflächen könnten die Möglichkeit prüfen, diese für eVTOL-Operationen zu nutzen oder zu vermieten. Die Nachfrage nach urbanen Start- und Landeplätzen wird mit der Verbreitung der Technologie stark steigen.

Nicht zuletzt sollten Unternehmen die Technologie in ihre ESG-Strategien integrieren. Der Umstieg von emissionsintensiven Bodentransporten auf elektrische Luftmobilität kann einen messbaren Beitrag zur Reduzierung des Corporate Carbon Footprints leisten.

Der neue Horizont des Geschäftsreisens

Der Wettlauf zwischen Archer, EHang und anderen eVTOL-Pionieren markiert nicht nur einen technologischen Durchbruch, sondern den Beginn einer neuen Ära des Geschäftsreisens. Elektrische Flugtaxis werden die Mobilität in Metropolregionen revolutionieren und die Produktivität von Geschäftsreisenden signifikant steigern.

Die Frage ist nicht mehr, ob diese Revolution stattfinden wird, sondern wie schnell sie sich entfaltet und welche Unternehmen am meisten davon profitieren werden. Während EHang in China bereits abhebt, bereiten sich Archer und Joby auf ihren kommerziellen Start in den USA vor. Der Wettlauf um den Himmel hat begonnen – und für Geschäftsreisende bedeutet das: Die Zeit der stundenlangen Flughafentransfers neigt sich dem Ende zu.

evtol.news – Archer Aviation Midnight (production aircraft)

airport-technology.com – Archer approved for commercial eVTOL operations by FAA

electrek.co – Archer completes construction of US assembly plant, eVTOL production to begin in early 2025

electrek.co – Chinese eVTOL operator EHang nabs approval for paid commercial flight operations

ainonline.com – EHang Earns World’s First Air Operator Certificate for eVTOL Aircraft

newatlas.com – eHang’s pilotless eVTOL may be certified and operational within months

aopa.org – Is this the year of the eVTOL?

deloitte.com – Advanced air mobility: Achieving scale for value realization

businesstravelnews.com – Executive Travel Risks Redefined: Lessons for 2025

Share this article:

Related Articles